Steiff  Teddybär Ferdinand

Der recht große Teddybär Ferdinand ist im Jahre 2011 an eine Schaufensterscheibe gekrabbelt und hat dort seine Pfote lange, lange Zeit an die Scheibe gedrückt.

Er dachte, er könne sich so bemerkbar machen, denn er wollte raus. Raus in die Welt und weg aus dem langweiligen Schaufenster.

Er saß zwar hier in Wien und hatte eine tolle Aussicht, doch was war die Aussicht wert, wo man doch draußen so viel unternehmen konnte.

Jeden Tag dachte er sich eine andere Geschichte aus und jeden Tag, so hoffte er, würde man ihn endlich befreien.

 

Als dann endlich, nach vielen Tagen, eine Dame nach ihm fragte und die Verkäuferin ihn zum x-ten Male aus dem Schaufenster zog, überlegte Ferdinand, wie er wohl am besten mitgehen könnte.

Die Verkäuferin setzte ihn auf die Verkaufstheke und erzählte langatmige Geschichten über ihn als Bären. Doch die Geschichten waren ja gar nicht wahr. Er sollte ja nur verkauft werden.

Ferdinand fackelt gar nicht lange und ließ sich vom Tisch fallen.

Die freundliche Dame, die wohl großes Interesse hatte, fing ihn schnell auf, drückte ihn an sich und sagte zu ihrem Mann:

"Du, diesen Bären kaufen wir, denn er ist gerade vom Tisch und in mein Herz gefallen!"

Und an diesem Tag ging Ferdinand auf Reisen.

 

Zur Malerei:

Nach Rücksprache mit der Bärenmama wurde Ferdinand an einen weitläufigen Strand sitzend gemalt.

Acrylmalerei von Teddybär Vincent alias Stefanie Bernecker 2017
Acrylmalerei von Teddybär Vincent alias Stefanie Bernecker 2017